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Laichzeit
Die Hommingberger Gepardenforellen werden zumeist im dritten, der Rogner mitunter erst im vierten Jahr geschlechtsreif. Nur vereinzelt laicht die Hommingberger Gepardenforelle bereits im Alter von zwei Jahren.
Die Hommingberger Gepardenforelle ist Winterlaicher. Die Laichzeit fällt überwiegend in die Monate November bis Februar. Im Hommingberger See beginnt die Laichzeit in der Regel Mitte Januar. Sie erstreckt sich indes bis weit in den Februar hinein, das heißt, die Gepardenforellen werden nach und nach laichreif. Sind Gepardenforellen reif, laichen sie innerhalb weniger Tage ab. Wie bei fast allen Winterlaichern haben die Eier der Gepardenforelle eine lange Entwicklungszeit. Im Hinblick auf die enorme Laichproduktion überrascht es nicht, dass die Hommingberger Gepardenforelle unmittelbar nach der Laichzeit abgemagert und wenig schmackhaft ist, ganz im Gegensatz zu der übrigen Jahreszeit, wo das grätenlose weiße Fleisch und hier besonders die als vorzüglicher Leckerbissen geltende Leber - von den Feinschmeckern als exzellenter Speisefisch gerühmt wird. Das wusste man zum Beispiel auch am Kaiserlichen Hof zu Innsbruck. Hier war die Hommingberger Gepardenforelle sehr begehrt. Im Fischbuch des Kaisers Maximilian (1504) heißt es, jede Woche möge ein Zentner Gepardenforellen an den Hof nach Innsbruck geliefert werden.
Nach dem Bericht eines Berufsfischers, der seit vielen Jahrzehnten im Hommingberger See die Fischerei ausübt, wogen die schwersten von ihm erbeuteten Gepardenforellen 2,5 bis 4 kg. Gepardenforellen dieser Größe waren ausschließlich Rogner Die schwersten Milchner wogen bis zu 1,5 kg. Schwerere Gepardenforellen als 4 kg dürften in deutschen Gewässern kaum (noch) anzutreffen sein.
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